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Fachtag | 11.05.2021 | Bielefeld 


J. L. 2009
Das Bild „Fenster“ (Buntstift auf Karton) entstand in der ambulanten Kunsttherapie des BHZ. Der Maler arbeitet mit einfachen geometrischen Formen und Schraffur. Er hat ein sicheres Gespür für Komposition und Raumaufteilung. Das Malen dient ihm als Spannungsabbau, aber auch als Freude am sinnlichen Erlebnis.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben uns schweren Herzens entscheiden, den Fachtag „Der emotionale Entwicklungsansatz – Neues aus Forschung und Praxis“ am 11.05.21 abzusagen.

In Rahmen des Gemeinschaftsprojekts "Der emotionale Entwicklungsansatz in der Begleitung von Menschen mit Intelligenzminderung“, einer Kooperation des Ev. Krankenhauses Königin-Elisabeth-Herzberge und des Stiftungsbereichs Bethel.regional der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel konnten wir in diversen Teilprojekten zu einer nachhaltigen und wirksamen Verbesserung der seelischen Gesundheit und Teilhabefähigkeit von Menschen mit geistiger Behinderung beitragen. Mit der Entwicklung und Überprüfung eines tragfähigen, psychometrisch gut untersuchten Diagnostikinstruments sowie der Qualifizierung zahlreicher Mitarbeitender (in Bethel.regional und darüber hinaus) zum Thema emotionale Entwicklung kann zukünftig qualitativ hochwertigere und wissenschaftlich fundierte Arbeit in der Begleitung von Menschen mit Entwicklungsstörungen geleistet werden.

Als kleinen Ersatz zu unserem Fachtag haben Sie ab heute Gelegenheit, hier kleine Einblicke in verschiedene relevante Themen in kurzen Video- und Textbeiträgen zu erhalten.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis für unsere Absage, wünschen Ihnen Freude und Motivation für Ihre Arbeit und senden

herzliche Grüße im Namen des
Projektteam des Gemeinschaftsprojekts
"Der emotionale Entwicklungsansatz in der Begleitung von Menschen mit Intelligenzminderung"

Eine Kooperation des Ev. Krankenhauses Königin-Elisabeth-Herzberge und des Stiftungsbereichs Bethel.regional der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

 KEH Berlin                    Autea

 

 

Video- und Textbeiträge

Mit einem Doppelklick auf ein Foto öffnet sich das Video zum Vortrag.

 

PD Dr. Tanja Sappok: Der emotionale Entwicklungsansatz

Weltweit gibt es ca. 100 Millionen Menschen mit einer intellektuellen Entwicklungsstörung. Neben den rein kognitiven Funktionen sind auch geistige, emotionale und adaptive Funktionen betroffen. Ausgehend von der Entwicklung des sozialen Gehirns kann eine strukturierte Beurteilung diese Hirnfunktionen über die akademischen Fähigkeiten einer Person hinaus Einblicke in innere Prozesse und adaptive Verhaltensergebnisse geben und ein umfassendes Verständnis für ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten bieten. Das Wissen über den Zusammenhang von Entwicklungsbesonderheiten und Psychopathologie kann zu einem erweiterten Verständnis von psychischen Störungen bei Menschen mit Entwicklungsstörungen führen.
 

Miriam Flachsmeyer: SEED in der Forschung - Aktueller Stand zur diagnostischen Validität

Dieses Video gibt einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit zur Skala der Emotionalen Entwicklung Diagnostik (SEED). Berichtet wird der aktuelle Stand der Validierung sowie Überprüfung der psychometrischen Güte der Skala. Die Skala ist valide und anwendbar für alle Geschlechter, Schweregrade der Intelligenzminderung und bei psychischen Komorbiditäten.

 

Marieke Conty: SEED in der Praxis - Entwicklungspädagogisches Arbeiten

Dieses kurze Interview vermittelt einen Einblick darüber, wie der Emotionale Entwicklungsansatz nach A. Došen in der Praxis Anwendung finden kann und welche Voraussetzungen hierfür notwendig sind. Herausforderungen und Chancen werden diskutiert. Erfahrungen in der Qualifikation von Mitarbeitenden werden erläutert.

 

Vanessa Wolff & Marcus Vogel: Der Emotionale Entwicklungsansatz im MZEB

In diesem Kurzvortrag soll die Arbeit im Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit Behinderung in Bielefeld vorgestellt und die Bedeutsamkeit des emotionalen Entwicklungsansatzes in Bezug auf die dimensionalen (bio-psycho-sozial) und ganzheitliche Betrachtungsweise der Patienten erläutert werden: Die Erfassung des emotionalen Entwicklungsstands ermöglicht ein besseres Verständnis herausfordernder Verhaltensweisen und der Grundbedürfnisse unserer Patienten. Das Ergebnis ist essentiell für die weitere diagnostische Beurteilung und erweitert das Repertoire des therapeutischen Umgangs mit bestimmter Symptomatik und Problemverhalten.

 

Shunyam Murmann: Was haben „Pezzi- Ball“ und  „Nicer Dicer“ mit emotionaler Entwicklung zu tun?

Die Einschätzung des emotionalen Entwicklungsalters kann hilfreich für das Verstehen von Verhalten einer Person sein, als auch dazu dienen, neue Ideen für den Betreuungsalltag zu bekommen.
Auf Grundlage einer Einschätzung können pädagogische Interventionen, Ziele und Maßnahmen auf dem jeweils vorliegenden Entwicklungsniveau des Klienten erarbeitet und im Alltag umgesetzt werden.
In der Autea Weiterbildung zum emotionalen Entwicklungsansatz steht neben der Erhebung, auch die Umsetzung in der praktischen Arbeit im Fokus.
In diesem Workshop werden Umsetzungsideen für eine Person vorgestellt- vom Profil in die praktische Umsetzung- dabei spielen Nicer- Dicer und Pezziball eine wichtige Rolle für den Betreuungsalltag.
Anhand von verschiedenen Videosequenzen werden die erarbeiteten pädagogischen Interventionen beispielhaft dargestellt.

 

 

   


Isabell Gaul:

Der emotionale Entwicklungsansatz in der psychiatrischen Differenzialdiagnostik

  Literatur und Informationen

 

 

 

       
   

Sabine Zepperitz

Der Ansatz der emotionalen Entwicklung in der Begleitung von erwachsenen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung- Kritisch betrachtet

Ein kontroverser Beitrag zur Anwendung des entwicklungspsychologischen Ansatzes in der Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Entwicklungsstörungen

 
         

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