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Workshops Fachtag Digitale Teilhabe

 

 

Vortrag + Diskussion

Blended Treatments

Martina Bertino  │ Evangelisches Klinikum Bethel

Schon vor der Corona Pandemie wurden am EvKB Möglichkeiten entwickelt, therapeutische Interventionen in Präsenz und digital miteinander verschränkt anzubieten. Im RADIUS Projekt wird z.B. die nachstationäre Weiterbehandlung von Patient*innen mit Suchterkrankung digital unterstützt. Seit 2015 arbeitet und forscht die Abteilung für Abhängigkeiten mit einem blended treatment für milde bis schwere Abhängigkeitserkrankungen. Dieser interaktive, gemeindeorientierte Ansatz zeigt bisher gute Therapieergebnisse.

 

 

Workshops │ 10:45 - 12:30 Uhr

 

1 Fachstelle Glücksspielsucht

Natascha Tye │ Ambulante Suchthilfe Bethel, Fachstelle Glücksspielsucht

Für den digitalen Ausbau war die Pandemie ein beschleunigendes Element. Unser Beratungs- und Behandlungsangebot konnte durch den Einsatz digitaler Medien erweitert und etabliert werden. Es bietet Möglichkeiten, Zugänge zu einem schwer erreichbaren Personenkreis zu bekommen. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit verstärkt jüngere Klient:innen über ihre gängigen Kommunikationswege zu erreichen.

Auf der anderen Seite nimmt das digitale Glückspielangebot und dessen Nutzung immer weiter zu. Erstmalig übertraf das Online Glücksspiel in 2021 die bisherige Dominanz des Spielens an Geldautomaten. Es gibt einen deutlichen Trend zum Online-Glücksspiel, das auch klassische Automatenspiele einschließt.

Im WS können Sie Ihr aktuelles Wissen rund um das Thema Glücksspiel in einem Quiz testen. Des Weiteren geht es darum Möglichkeiten und Grenzen digitaler Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen sowie um die vielfältigen Herausforderungen, die sich aus dem sich veränderten Glücksspielmarkt ergeben.

 

2 mog - Meine Online-Gruppe   

Digitale Teilhabe in der Suchtselbsthilfe

Dieter Bolte  │Landesvorsitzender Blaues Kreuz in der Ev. Kirche Landesverband NRW e. V., Virtuell Begleitender bei „mog – Meine Online-Gruppe“

Sarah Dregger Projektleiterin „mog – Meine Online-Gruppe“

„Selbsthilfe am Computer – das geht doch nicht!“ Dieser Satz und damit verbundene Sorgen kamen häufig auf, als das Projekt „Suchtselbsthilfe braucht Zukunft – Zukunft braucht Suchtselbsthilfe“ vor etwa 3 Jahren startete. Dass das eben doch geht, hat eine Vielzahl von Selbsthilfeaktiven bewiesen. In der Corona-Pandemie, als Treffen vor Ort nicht möglich waren. Aber auch jetzt, wo die Pandemie zu ruhen scheint, Barrieren wie Scham, unzureichende Nahverkehrsbedingungen oder körperliche Einschränkungen dem Gang zur Selbsthilfe vor Ort nach wie vor häufig entgegenstehen. In diesem Workshop berichten die Initiatoren von ihren Erfahrungen mit dem virtuellen Angebot „mog – Meine Online-Gruppe“. Sie sprechen mit Ihnen über die Hochs und Tiefs, die Stolpersteine und Höhenflüge des Projekts.

 

3 Podcasting als Instrument in der Suchthilfe

Lars Riemeier │Caritas Gütersloh, Fachstelle für Suchtvorbeugung; Podcaster von „UNabhängig – der Gütersloher Podcast zur Suchtvorbeugung“

Podcasts liegen derzeit voll im Trend. Von Comedy über True-Crime bis hin zu Werbe-Podcasts ist auf einschlägigen Plattformen alles zu finden und erfreut sich bei der Hörerschaft auch wachsender Beliebtheit. Doch wie kann dieses Instrument auch für die Arbeit in der Suchthilfe genutzt werden? Dieser Workshop will Impulse für die Arbeit an und mit Podcasts in der Suchthilfe geben. U.a. anhand von bestehenden Podcasts im Bereich „Drogen und Suchthilfe“ geht es um die Fragen, welche Ziele mit Podcasts erreicht werden können und was es dafür braucht. 

 

4 DigiSucht Projekt

Marina Wawilkin M.A.│Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation, Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück

Das DigiSucht Projekt soll kommunalen Suchtberatungsstellen die Umsetzung digitaler Suchtberatung ermöglichen. Für Ratsuchende wird mit der Plattform eine zentrale und niedrigschwellige Anlaufstelle geschaffen, über die sie qualitätsgesicherte Beratung von kommunalen bzw. kommunal beauftragten Suchtberatungsstellen in Anspruch nehmen können. Das DigiSucht Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Wie ist der Stand des Projektes kurz vor dem Start und was bedeutet es für die Arbeit in den Beratungsstellen?

 

Vortrag + Diskussion

Wie geht es weiter mit der digitalen Suchthilfe?

Tina Nagel │ Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Neben dem DigiSucht-Projekt gibt es aktuell noch weitere Bestrebungen der digitalen Suchtberatung (Sozialplattform im OZG und verbandseigene Beratungsportale). Für alle digitalen Tools ist zukünftig ein Konzept des blended counseling vonnöten, welches nicht additiv sondern integrativ in der Suchthilfe verankert ist. Im Abschlussvortrag gibt die Referentin einen generellen Über- und Ausblick auf die Zukunft der Suchthilfe.

 

 

 

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