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Community Reinforcement Approach (CRA)


Das „Community Reinforcement Approach“ ist ein evidenzbasiertes Behandlungskonzept für Menschen mit Suchterkrankungen, das inzwischen bundesweit Beachtung gefunden hat.

Auf verhaltenstherapeutischer Grundlage wird ein personenzentriertes und zieloffenes Behandlungsangebot bereitgehalten, das insbesondere die Vernetzung der für den individuellen Suchtkranken Verantwortlichen zum Ziel hat. Aus dieser Verantwortungsgemeinschaft heraus sollen mit dem Patienten gemeinsame Ziele formuliert und umgesetzt werden, die Motivationsgrundlage für eine nachhaltige Veränderung des Substanzkonsums werden.

Ausbildung zum/zur CRA-Counselor
Die Ausbildung zum/zur CRA-Counselor besteht aus 6 Workshop Tagen, in denen das therapeutische Grundwissen vermittelt und therapeutisches Handeln am/an der Klienten/-in in Rollenspielen eingeübt wird. Alle Teilnehmer/-innen der Ausbildung müssen bereit und in der Lage sein, an Rollenspielen teilzunehmen und Gespräche per Audiodokumentation aufzunehmen.

Die Audiodokumentationen und deren gemeinsame Auswertung mit dem Supervisor sind wesentlicher Bestandteil dieser praxisorientierten Ausbildung:


Die Teilnehmer/-innen sind gehalten, insgesamt mindestens 5 Gespräche digital aufzunehmen, in denen die wichtigsten Behandlungsinstrumente des CRA zur Anwendung kommen sollen. Die digital aufzunehmenden Tapes sollen nicht länger als 45 min. pro Gespräch sein und die folgenden Themen abdecken:

  • CRA Überblick
  • Verhaltensanalyse für Konsumverhalten
  • Verhaltensanalyse für abstinenzorientiertes Verhalten
  • Abstinenzkonto („sobriety sampling“)
  • Behandlung mit Disulfiram, Naltrexon etc.
  • Zufriedenheitsskala
  • Behandlungsziele/Behandlungsplan
  • Fähigkeitentraining („Skills Training“)
  • Paartherapie
  • Rückfallprävention

Die digital abgespeicherten Gespräche werden an den/die zuständige/n Supervisor/-in übersandt und dort innerhalb von einer Woche bearbeitet. Innerhalb dieser Zeit, möglichst vor dem Folgegespräch, wird die Beurteilung per Checkliste über E-Mail zurückgemeldet. Gleichzeitig werden wöchentlich Telefonrückmeldungen abgesprochen, die Gelegenheit geben sollen, die offenen Fragen zu besprechen.


In den Workshops wechseln sich Vorträge und Übungseinheiten ab. Die Teilnehmer/-innen sind angehalten, eigene Erfahrungen und Fallbeispiele einzubringen. Sollte es einzelnen Teilnehmer/-innen nicht gelingen, bis zum letzten Workshop alle Tapes zu erarbeiten, besteht im letzten Workshop Gelegenheit, offene Themen im Rollenspiel zu präsentieren.

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Nr. PT-21-027 

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Termin:
auf Anfrage für Gruppen und Teams

Dozenten/Innen:
Nina Meseke und Wolfram Kämmer

Teilnahmebeitrag:
auf Anfrage


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