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Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten


Zusatzausbildung für Mitarbeitende, die mehrfachbeeinträchtigte, abhängige Menschen betreuen und beraten; Kooperation mit dem GVS (Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland)

Die Zusatzausbildung richtet sich an Mitarbeitende aus verschiedenen Hilfefeldern, die mehrfachbeeinträchtigte, abhängige Menschen betreuen und beraten. Chronisch mehrfach abhängige Menschen stellen im beruflichen Alltag oft eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund ihres Krankheitsbildes und ihrer Biografie haben sie vielfach einen komplexen Hilfebedarf entwickelt. Sie geraten immer wieder in Kontakt mit unterschiedlichen Institutionen und Betreuungsangeboten. Oft genug fallen die betroffenen Menschen durch die Maschen des Versorgungsnetzes. Um mit dieser Klientel personenorientiert arbeiten zu können, bedarf es eines spezifischen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Fachwissen.

Die Teilnehmenden erlangen Wissen zu:

  • Basiswissen Sucht
  • Behandlungsansätzen
  • Grundlagen lösungsorientierten Arbeitens
  • Case Management
  • Hospitationen
  • Projektarbeit

Methode und Aufbau
Multidimensionaler Methodenansatz; im Wechsel Vorträge, Kleingruppenarbeit, Übungen, E-Learning, Rollenspiele, Moderationstechniken und Supervision
 
Themenfelder
 1. Präsenz:  Basiswissen Sucht  (3 Kurstage)
Veränderungskreislauf, Umgang mit Rückfällen, eigene Erfahrungen mit Abhängigkeit, medizinisches Wissen, Besonderheiten CMA, eigene Lernziele
 2. Präsenz:  Behandlungsansätze  (4 Kurstage)
Verschiedene therapeutische Ansätze, Rolle im Hilfesystem, Konzeption der Einrichtungen, Netzwerkkarte
 3. Präsenz:  Grundlagen lösungsorientierten
Arbeitens Teil 1                               (3 Kurstage)
Joining, Offene Fragen, Reframing, Hypothesen bilden
 4. Präsenz:  Grundlagen lösungsorientierten
Arbeitens Teil 2                         
      (3 Kurstage)
Ressourcenorientiertierung, Einführung Motivierende Gesprächsführung (MI)

5. Präsenz: Case Management            (3 Kurstage)
Einführung, Geschichte, Verfahrensschritte, Hilfeplanung, Netzwerkarbeit
6. Präsenz: Wahlbausteine             (4 Kurstage)
Sozialrecht, BTHG
Wahlbausteine (3 Tage) z.B.: Trauma und Sucht, Dialektisch Behaviorale Therapie, Community Reinforcement Approach
7. Präsenz: Abschluss und Fachtag            (2 Kurstage)
176 UE Präsenz zzgl. 88 UE über die Internetplattform
(„E-learning“).

Hospitationen, Projekt und Gruppensupervision
Supervisionen im Anschluss an die Ausbildungsblöcke drei bis sechs (20 UE)
In Hospitationen (32 UE) und Projekten (48 UE) besteht für die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, das Versorgungsangebot in ihrer Region kennen zu lernen, zu analysieren und in Form des Projekts Ideen zu einer besseren Vernetzung in der Region zu implementieren.
 
Fachtag
Der vom Ausbildungskurs gemeinsam ausgerichtete Fachtag ist gleichzeitig der Abschluss der Ausbildung.
Umfang WB gesamt: 344 Std. plus 20 Std. Projekt-Supervision
  
Zertifikat
Sozialtherapeut/-in für die Arbeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten abhängigen Menschen
 
Teilnahmevoraussetzungen:
abgeschlossene Ausbildung: B.A. Sozialarbeit, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Arbeitspädagoge/-in, Erzieher/-in, Heilerziehungspfleger/-in, B.A. Psychologie und Berufstätigkeit in einem der Thematik der Zusatzausbildung entsprechenden Arbeitsfelder

Termine

09.11.-11.11.2020

25.01.- 27.01.2021 + 28.01.2021 Tag)

19.04.- 21.04.2021 + 22.04.2021 Tag)

21.06.- 23.06.2021 + 24.06.2021 Tag)

04.10.- 06.10.2021 + 07.10.2021 Tag)

17.01.- 19.01.2022 + 20.01.2022 Tag)

vorauss. Abschluss April 2022
jeweils 08:30 Uhr – 16:30 Uhr

  Flyer zum download

Zur Anmeldung
Kapitelbild

Nr. PT-20-141  

Zur Anmeldung

Termin:
09.11.2020 - April 2022
jeweils 8:30 - 16:30 Uhr
Termine siehe unten

Dozenten/Innen:
Tanja Greiner und weitere Fachdozenten

Teilnahmebeitrag:
3.360,00 €

Ort:
Haus Nazareth, Bielefeld

Anmeldung bis:
30.09.2020

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