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Expertenreise der Pflege

Ein Bericht von Michael Brune

Schon am Sonntagabend, dem Anreisetag, haben wir uns in einem Restaurant mit der Organisatorin Sabine Torgler von „English for Nurses“ getroffen, als auch mit den anderen Teilnehmern der Expertenreise. Es war von Anfang an eine sehr angenehme und offene Runde, mit der schon am Abend intensive Gespräche und Diskussionen zur Pflegesituation in England und Deutschland stattgefunden haben.

Am ersten Tag haben wir die „University of the West of England“ (UWE) und Ihre Skills Labs besucht. Nach einem freundlichen Empfang konnten wir die großzügigen Räume besichtigen, in welchen das Studium u.a. verschiedener Ausrichtungen der Krankenpflege, Hebammen und Paramedics ermöglicht wird. Wir sahen gleich mehrere Skills Labs verschiedener Ausrichtungen und moderner Ausstattung z.B.: mit Übungspuppen, welche kabellos und vollsteuerbar waren und diverse Funktionen des menschlichen Körpers imitieren konnten. Sie wurden gleich an acht Übungsstationen in modernen Klinikbetten bereitgehalten, nebst weiterer Übungsräume. Während des Rundgangs wurde uns das Studium der Krankenpflege dann in Inhalt und Ablauf nähergebracht, welches sich in Struktur und Transparenz durch viele standardisierte Abläufe von der deutschen Ausbildung unterscheidet.

Anschließend fand ein Treffen mit der Studiengangsleitung der Paramedics statt. Die Paramedics sind in der Unfall- und Erstversorgung in England in ihrer Tätigkeit eigenständig. Im Gegensatz zu unseren Rettungssanitätern und Rettungsassistenten in Deutschland können sie ohne ärztliche Unterstützung Verantwortung vor Ort tragen. Danach stand ein Besuch im Hospital Museum des Glenside Campus an, der mit seinen Ausstellungstücken einen lebendigen und interessanten Eindruck der pflegerischen Geschichte geben konnte. Dabei konnte man viele Parallelen zur deutschen pflegerischen als auch medizinischen Versorgung feststellen. Abgerundet wurde dieser erste Tag in geselliger und sehr angenehmer Runde bei einem indischen Dinner.

Der zweite Tag startete im Black Berry Hill Hospital - einer forensischen psychiatrischen Klinik. Dort hatten wir lange und ausgiebig Zeit, mit dem klinischen Leiter, als auch mit den Ausbildungs- und Bereichsleitungen zu sprechen. Ausführlich wurde uns die Arbeit vor Ort erläutert und geduldig und detailliert jede Frage beantwortet. Anschließend konnten wir den Therapiebereich und eine Station einschließlich eines Patientenzimmers besichtigen. Eine super interessante Erfahrung und Gelegenheit, dort einen Einblick zu erhalten, wenn auch zum Teil beklemmend durch die vielen Türen, die sich hinter einem verschlossen und die zum Teil funktionale und immer den Sicherheitsaspekten unterworfenen Einrichtung spiegelten.

Dies schuf eine sehr eigene Atmosphäre. Darauf folgte ein Besuch der Pro Health Care - eine Zeitarbeitsfirma für Psychiatrische Pflegekräfte. Auch dort nahm man sich viel Zeit und konnte spannende Einblicke gewinnen. Abschließend saßen wir noch lange zusammen, um Impressionen des Erlebten auszutauschen, leider nicht mehr in ganz vollständiger Runde, da eine Teilnehmerin schon am Nachmittag abgereist war.

Insgesamt waren es drei sehr interessante, mit vielen Informationen gefüllte Tage, in denen der Austausch zu sehr freundlichen, offenen und gastfreundlichen Menschen aus dem Bereich des englischen Gesundheitswesens ermöglicht wurde. Alle Tage waren bestens organisiert durch eine aufmerksame und für die Belange der Pflege begeisternde Sabine Torgler. Gleichzeitig war es eine großartige Truppe, die sich dort zusammengefunden hatte. Das hat alle Erlebnisse in bester Weise abgerundet.

 

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