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Welche Nebenwirkungen könnten die Medikamente haben? Wann ist ein EEG
unbedingt erforderlich? Epilepsie-Patienten haben viele Fragen zu ihrer
medizischen Versorgung. Die EFA-Teilnehmenden lernen, welche Anti-Epileptika es
gibt, wie und wann Notfallmedikation eingesetzt wird oder wie man einen
Arztbrief dem atienten verständlich macht. Dabei entlasten die qualifizierten
Pflegekräfte die Ärzte. "Weil der Durchlauf in den Kliniken deutlich höher ist
als früher, muss effektiver gearbeitet werden", erläutert Margarete Pfäfflin.
Deshalb müsse man hinterfragen: Was sind rein ärztliche Tätigkeiten, was kann
auch die Pflege leisten? Die Akademisierung der Pflege, prognostiziert die
Psychologien, werde sich angesichts des anhaltenden Ärztemangels in Deutschland
fortsetzen. Aber nciht nur medizinische Fragen beschäftigen Menschen mit
Epilepsie. Auch zur Bewältigung des Alltags benötigen viele Patienten einen
persönlichen Ansprechpartner. Deshalb vermitteln Fachreferenten aus dem
Epilepsie-Zentrum Bethel den EFA-TEilnehmern, wie Epilepsiekranke Zugang zu
sozialen Netzwerken und Gruppen finden, was man wissen muss, wenn ein
Schwerbehindertenausweis beantragt werden soll oder wo es Informationen zum
Führerschein gibt.
Eine Studie der Betheler Gesellschaft für Epilepsieforschung begleitet die
EFA-Weiterbildung. Bei einer Umfrage wurden insgesamt 275 Menschen mit Epilepsie
befragt. Schon jetzt zeigt sich, dass die Patientenzufriedenheit durch die
Beratung fachlich geschulter Mitarbeiter stark zunimmt, wobei Patienten mit
hohem Beratungsbedarf am meisten davon profitieren.
Die nächste Weiterbildung zur Epilepsie-Fachassistenz
beginnt am 14. September. Informationen: Hedwig Sudbrock, Tel. 0521-144
4378.
Robert Burg - aus DER RING, Zeitschrift der v. Bodelschwingschen
Anstalten Bethel. Hier
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